Ortskundlicher Arbeitskreis
Am 26. Mai 2026 machten alle Klassen
der Lessingschule eine
Schulwanderung

"Rund um Erzhausen"
(Fotos: Horst Müller, Stefan Oemich, Stefan Seibold, Georg Weber)

 
Vorgeschichte:
In Verbindung mit den Feierlichkeiten zum 750jährigen Jubiläum von Erzhausen hatte der Ortskundliche Arbeitskreis einen „Tag der Jugend“ organisiert. Die Schüler der zweiten bis vierten Klassen der Lessingschule trafen sich am 24. Juni 2014 im Schulhof, von wo aus sie zu verschiedenen Wanderungen rund um Erzhausen starteten. Dieser Schulwandertag wurde seitdem jedes Jahr im Mai - Juni wiederholt:
 

24. Juni 2014  -  Tag der Jugend:
Wandertag der Lessingschüler

Hans Schmidt vom Ortskundlichen Arbeitskreis hatte einen umfangreichen und ausführlichen Wanderplan ausgearbeitet.

Zunächst trafen sich alle Schüler in der Schule, dort erhielten sie alle ein neues T-Shirt mit der Aufschrift "750 Jahre Erzhausen" (siehe links), gesponsert von der Firma Merck. Dann wurde ein großes Gruppenfoto aller Schüler im Schulhof aufgenommen.

Nun wurde Wanderproviant ausgeteilt: es gab eine leckere Wurst, gesponsert von der Metzgerei Haass, eine ordentliche Portion Bananen und ausreichend Getränke, gesponsert von REWE!

Dann machten sich die Schüler in einzelnen (Klassen-) Gruppen auf den Weg. Von dieser Wanderung kehrten sie erst am späten Vormittag zurück, sehr müde, aber um viele neue Erkenntnisse reicher!

 

Foto aller Schüler der Lessingschule am 24. Juni 2014:
(. . . da gab es noch einen Schulhof!)
 

 

Schulwanderung 2026

 

Am 26. Mai 2026 machten die zweiten bis vierten Klassen der Lessingschule eine Wanderung rund um Erzhausen. Jede Klasse wurde von ihrer Klassenlehrerin und einem Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterin des Ortskundlichen Arbeitskreises geführt. Die Wanderung sollte dazu dienen, den Kindern ihren Heimatort näher zu bringen, ihnen Vergangenes und Heutiges in der Umgebung zu zeigen. Für jede Klasse war jeweils eine eigene Route vorgesehen. Die ersten Klassen nehmen an diesen Wanderungen noch nicht teil. Dieter Köhres (OAK) hatte den folgenden Wanderplan ausgearbeitet und organisiert:
 

 

Die vollständige Zusammenstellung aller 12 Wanderrouten mit vielen
weiteren Details finden Sie in diesem pdf-File von Stefan Seibold:
 

   Erzhausen_Erkunden  
 
Die Lessingschule leidet unter gravierendem Platzmangel. Deshalb wurden inzwischen einige Schul-Container aufgestellt. Damit wurde die Raumnot zwar behoben, aber den alten Schulhof gibt es leider nicht mehr. An den früheren Wandertagen hatten sich alle Klassen im Schulhof versammelt, um pünktlich zur Wanderung starten zu können. Diesmal musste man lange suchen, bis man die einzelnen Klassen mit ihren Klassenlehrern und den Begleitpersonen vom Ortskundlichen Arbeitskreis gefunden hatte. Nur von wenigen Klassen konnte so im Schulhof vor dem Start zur Wanderung ein Foto gemacht werden:
 
Treffen und Start im Schulhof:

 
Nicht von allen Klassen und von allen Wandertouren gibt
es Bilder. Hier nur Bilder von den folgenden Touren:
 

Wandertour mit der Klasse 2a:

 

Der Hundeverein Erzhausen e.V.

Die Ziele des Hundevereins Erzhausen e. V. liegen vor allem in der Förderung eines guten Miteinanders von Mensch und Hund, in der Hundeerziehung sowie im gemeinschaftlichen Vereinsleben.

Auf seiner Internetseite beschreibt sich der Verein als eine Gemeinschaft, die mit viel Engagement Hundetraining anbietet und Mensch-Hund-Teams im Alltag und im Hundesport unterstützt. Dabei stehen nicht nur Gehorsam und Ausbildung im Mittelpunkt, sondern auch Freude an der gemeinsamen Beschäftigung mit dem Hund.

Zu den wichtigsten Zielen gehören:

  • Förderung der Hundeerziehung und des Hundetrainings
  • Unterstützung von Hundehaltern bei Ausbildung und Alltag mit dem Hund
  • Förderung verschiedener Hundesportarten wie Hoopers, Obedience oder Rally Obedience
  • Stärkung der Gemeinschaft unter den Vereinsmitgliedern
  • Gemeinsame Aktivitäten wie Spaziergänge, Wanderungen und Vereinsveranstaltungen
  • Weiterbildung durch Seminare, Workshops und Fachveranstaltungen
  • Artgerechte Beschäftigung und Förderung der Hunde entsprechend ihrer Fähigkeiten und Anlagen

Der Verein betont außerdem ausdrücklich den Gedanken der Gemeinschaft und des gegenseitigen Austauschs. Ehrenamtliche Trainerinnen und Trainer begleiten die Mitglieder bei Ausbildung, Sport und Freizeitaktivitäten mit ihren Hunden.

Zusammengefasst möchte der Hundeverein Erzhausen Menschen und Hunde zu einem gut funktionierenden Team machen, die Freude am Hundesport fördern und gleichzeitig ein aktives Vereinsleben mit gemeinsamen Erlebnissen schaffen.

 

 
 
 

Wandertour mit der Klasse 2b:

 
Auf dem Pferdehof Greb konnten die Kinder das ländliche
und bäuerliche Leben kennenlernen und bestaunen:

 
 
 

Wandertour mit der Klasse 3a:

 

Das Hauptziel der Wandergruppe der Klasse 3a war der Garten der Imkerin Marion Klein. Dort sollte den Kindern das Thema rund um Bienen und Bienenhonig nahe gebracht werden.

Marion Klein ist die 1. Vorsitzende des Vereins für Obst-, Haus- und Kleingärten Erzhausen e. V. und engagiert sich dort als Imkerin. In ihrem Garten am Möckelsee betreut sie mehrere Bienenvölker und führt regelmäßig Kindergruppen an die Welt der Bienen heran.

Zu ihren Aktivitäten gehören unter anderem:

  • Führungen für Kindergarten- und Vorschulkinder an den Bienenstöcken.

  • Vermittlung von Wissen über die Bedeutung der Bienen für Bestäubung und Ernährung.

  • Praktische Vorführungen mit Imkeranzügen und geöffneten Bienenstöcken.

  • Verkostungen von Honig direkt aus den Waben.

  • Mitwirkung an Ausstellungen und Informationsveranstaltungen zum Thema Bienen.

Besonders hervorzuheben ist ihr Engagement in der Umweltbildung. Mehrfach haben Kindergruppen aus Erzhäuser Kindertagesstätten ihre Imkerei besucht und dabei aus erster Hand erfahren, wie ein Bienenvolk lebt und warum Bienen für Natur und Landwirtschaft unverzichtbar sind.

Die Erzhäuser Imkerin Marion Klein verbindet traditionelle Bienenhaltung mit engagierter Umweltbildung. In ihrem Bienengarten erleben Kinder und Erwachsene die faszinierende Welt der Honigbienen aus nächster Nähe. Als Imkerin und erste Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Erzhausen setzt sie sich dafür ein, Wissen über Bienen, Bestäubung und Naturschutz an die nächste Generation weiterzugeben.

Marion Klein leistet mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Umweltbildung und zum Verständnis ökologischer Zusammenhänge im Ort.

 

Die folgenden Bilder im Garten von Marion Klein wurden im April-Mai 2026 aufgenommen:
 

 
 
 
 
 

Wandertour mit der Klasse 4a:

 

Quelle:
Hessisches Polizeipräsidium Einsatz, Polizeifliegerstaffel Hessen.

Polizeifliegerstaffel Egelsbach

Die hessische Polizeifliegerstaffel hat ihren Standort am Flugplatz Egelsbach südlich von Frankfurt. Ihre Aufgabe ist es, die Polizei in ganz Hessen aus der Luft zu unterstützen. Dabei geht es längst nicht nur um Hubschrauberflüge, sondern auch um Flugzeuge, Drohnen und moderne Überwachungstechnik.

Zu den wichtigsten Aufgaben gehören:

  • Suche nach vermissten Personen in Wäldern, Feldern oder unwegsamem Gelände
  • Fahndung nach Straftätern und Unterstützung bei Polizeieinsätzen
  • Überwachung von Großveranstaltungen und Demonstrationen aus der Luft
  • Luftbildaufnahmen und Dokumentation von Einsatzlagen
  • Rettungs- und Bergeeinsätze mit Rettungswinde
  • Unterstützung bei Waldbränden mit Löschbehältern an Hubschraubern
  • Transport von Spezialkräften wie SEK, MEK oder Rettungsteams
  • Erkennung und Abwehr von Drohnen
  • Umwelt- und Gewässerschutzkontrollen aus der Luft
  • In besonderen Fällen auch Transport von Personen oder Einsatzmitteln

Die Staffel verfügt über mehrere Hubschrauber des Typs Airbus EC145, zwei Polizeiflugzeuge sowie zahlreiche Drohnen. Seit 2007 wird ein Hubschrauber rund um die Uhr einsatzbereit gehalten, sodass innerhalb kurzer Zeit jeder Ort in Hessen erreicht werden kann.

Interessant ist auch die Geschichte: Die Fliegerstaffel wurde bereits 1964 gegründet. Egelsbach wurde damals als Standort gewählt, weil dort bereits die notwendige Infrastruktur vorhanden war. Heute gilt die Einheit als eines der wichtigsten Luftunterstützungszentren der hessischen Polizei.

Wer in Erzhausen, Egelsbach oder Weiterstadt gelegentlich einen Polizeihubschrauber kreisen sieht, erlebt oft genau solche Einsätze – etwa Vermisstensuchen, Fahndungen, Verkehrs- oder Lageerkundungen aus der Luft. 

 

 
 
 
 

Wandertour mit der Klasse 4b:


Wanderung mit Halt beim Schützenverein Waidmannsheil Erzhausen e. V.
 

Die Ziele des Schützenverein Waidmannsheil Erzhausen 1960 e.V. gehen weit über das reine Schießen hinaus. Nach eigener Darstellung versteht sich der Verein als gemeinnütziger Sportverein, der den Schießsport, den Bogensport, die Jugendarbeit und das Vereinsleben fördert.

Zu den wichtigsten Zielen gehören:

  • Förderung des sportlichen Schießens mit Luftdruck-, Klein- und Großkaliberwaffen nach den Regeln des Deutschen Schützenbundes.
  • Förderung des Bogensports für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
  • Jugendarbeit und Nachwuchsförderung, um junge Menschen an den Sport heranzuführen und Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln.
  • Teilnahme an Wettkämpfen und Meisterschaften auf Vereins-, Kreis- und Verbandsebene.
  • Pflege der Kameradschaft und Geselligkeit durch gemeinsame Veranstaltungen und Vereinsaktivitäten.
  • Förderung von Konzentration, Ausdauer, Präzision sowie körperlicher und geistiger Fitness, die für den Schieß- und Bogensport erforderlich sind.
  • Pflege regionaler Traditionen und des Gemeinschaftslebens, etwa durch das beliebte AEWG-Schießen und das Vatertagsfest, an denen sich viele Vereine und Bürger aus der Umgebung beteiligen.

Zusammengefasst:

Der Schützenverein Waidmannsheil Erzhausen fördert den Schieß- und Bogensport als Freizeit- und Wettkampfsport, unterstützt die Ausbildung von Jugendlichen, pflegt Gemeinschaft und Kameradschaft und trägt mit seinen Veranstaltungen zum gesellschaftlichen Leben in Erzhausen bei. Dabei stehen sportliche Fairness, Verantwortungsbewusstsein, Präzision und die Freude am gemeinsamen Vereinsleben im Mittelpunkt.

 
 

 
 
 

Wandertour mit der Klasse 4c:


Wanderung zum Steinrodsee mit Stopp bei den Hügelgräbern:
 

Westlich der Autobahn am Anfang der Hügel- und Langen Schneise gibt es eine Anzahl heute noch gut erkennbarer, aber selten wahrgenommener Hügelgräber aus der Bronzezeit (1600-1200 v. Chr.) im Wald. Andere sind kaum noch auszumachen. Und doch verbergen sich unter den niedrigen Hügeln erstaunliche Leistungen von Menschen, die vor etwa 3000 Jahren hier lebten. Hünengräber nannte man sie früher im Volksmund, weil diese nur das Werk von Hünen, großen Menschen also, sein konnten. War es etwa heilige Arbeit, welche die Vorfahren zu dieser Plackerei antrieb? Wir wissen es nicht, stehen aber staunend vor der Leistung damals.
Es kann angenommen werden, dass die bronzezeitlichen Erbauer für ihre Totenstätten vorhandene Flugsanddünen nutzten und deren Gipfel zusätzlich überhöhten. Auf das sandige Umfeld weisen die Kiefernbestände des Waldes hin. Die Verstorbenen bettete man auf körperlange Bretter, um die sargähnliche Gehäuse errichtet wurden. Dann häufte man vermutlich mit Hilfe von Holzschaufeln und Körben einen erkennbaren Hügel darüber. Ältere Erzhäuser wussten zu berichten, dass sie dem großherzoglichen Hofrat Kofler um 1900 als Jugendliche bei Ausgrabungen helfen durften.

 

Am Steinrodsee trafen zwei Gruppen aufeinander, die beide den See als Hauptziel hatten:

die Wandergruppe der Klasse 4C (mit Claudia Lange und Stefan Seibold)
und
die Klasse 4D (mit Regina Lotz und Dieter Köhres)

 
Fazit:
 

Der Schulwandertag 2026 war zweifellos wieder ein voller Erfolg. Kinder, Lehrkräfte und die Mitarbeiter des Ortskundlichen Arbeitskreises hatten viel Freude daran, die Natur rund um Erzhausen gemeinsam zu erkunden.

Das Wetter zeigte sich von seiner sommerlichen Seite: strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und kaum eine Wolke in Sicht. Allerdings meinte es die Sonne stellenweise fast ein wenig zu gut mit den Wanderern. Vor allem auf den längeren Strecken – etwa bei den Touren zum Steinrodsee – gerieten einige Gruppen ordentlich ins Schwitzen.

Umso beeindruckender war es, mit welchem Durchhaltevermögen die Kinder die Herausforderungen meisterten. Manche legten Strecken von bis zu neun Kilometern zurück – eine Leistung, auf die selbst so mancher Erwachsene stolz sein könnte. Zwar wurden unterwegs gelegentlich Wasserflaschen, Schattenplätze und kühle Brisen zu den begehrtesten Wanderzielen, doch am Ende erreichten alle ihre Ziele mit Bravour.

Die Erfahrungen dieses Wandertages werden sicherlich in die Planungen für das kommende Jahr einfließen. Vielleicht bestellt man dann neben Sonnenschein auch noch ein paar Grad weniger – falls der Wettergott den Wunschzettel rechtzeitig erhält.

Fest steht jedenfalls: Der Wandertag 2026 wird allen
Beteiligten noch lange in guter Erinnerung bleiben!