Ortskundlicher Arbeitskreis Erzhausen
 



Offenes Museum:

Jeffrey Schämer

unterstützt den Bau
von Schulen in Afrika

5. Juli 2026
Dorfmuseum Erzhausen

 

 

Der Ortskundliche Arbeitskreis bringt sein Selbstverständnis
mit einem einfachen Gedanken auf den Punkt:

Die Wertschätzung der Gegenwart und die Gestaltung
der Zukunft brauchen die Rückschau auf die Vergangenheit.

Gerade in einer Gemeinde wie Erzhausen, die sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert hat, möchte der Arbeitskreis dazu beitragen, dass Geschichte nicht nur bewahrt, sondern erlebt werden kann – etwa durch das Dorfmuseum, Publikationen, historische Rundgänge wie die 350-Meter-KulTOUR, Naturführungen oder Vorträge.

„Geschichte entdecken – Gegenwart verstehen – Zukunft gestalten.“

 
Ganz in diesem Sinne hatte der OAK den jungen Erzhäuser Jeffrey Schämer eingeladen, am Sonntag, dem 5. Juli 2026 in den Räumen des Erzhäuser Dorfmuseums mit einem Power Point Vortrag über seine Projekte, bei denen er gemeinsam mit der Reiner Meutsch Stiftung FLY & HELP Schulen in Afrika bauen will, zu berichten.

Jeffrey Schämer ist geborener Erzhäuser, die Familie ist den Erzhäusern sehr gut bekannt durch den Großvater von Jeffrey, Lothar Schämer, der in den 1960er und 1970er Jahren bei Eintracht Frankfurt Fußball spielte.

Jeffrey Schämer lebt in Erzhausen und ist Erzieher. Er war unter anderem in einer Kindertagesstätte der Gemeinde Erzhausen tätig und engagiert sich zusätzlich ehrenamtlich. Er verfügt außerdem über eine Zusatzqualifikation im Qualitätsmanagement für Kitas und ist unter anderem als Helfer bei einem lokalen Verein aktiv.

2022 finanzierte er seine erste Schule in Togo nahezu vollständig aus eigenen Ersparnissen. Die Baukosten lagen bei rund 6700 Euro:

2025 folgte eine zweite Schule in in Benin. Das Projekt kostete etwa 15.000 Euro, davon brachte er rund 12.000 Euro selbst auf, weitere Mittel kamen über Spenden zusammen. Die Schule wurde am 10. Juni 2026 eröffnet:

Seit Ende 2025/2026 sammelt er Spenden für ein drittes Schulbauprojekt in Liberia. Dafür werden 10.000 Euro benötigt:


Um Spenden zu sammeln, organisiert Jeffrey Schämer verschiedene Aktionen, darunter
Benefizkonzerte,
Ausstellungen und Lesungen,
Social-Media-Kampagnen und
Spendenaktionen in Erzhausen und Umgebung.

 

Artikel von Jeffrey Schämer im Erzhäuser Anzeiger vom 2. Juli 2026,
mit dem er zu der Veranstaltung im Dorfmuseum eingeladen hatte:
 
 
Artikel von Jeffrey Schämer im Erzhäuser Anzeiger vom 9. Juli 2026, in dem er seine
bisherigen und aktuelle Projekte vorstellt und zu verschiedenen Veranstaltungen einlädt:
 
 
 
Auf Facebook beschreibt Jeffrey Schämer seinen
Vortrag im Dorfmuseum folgendermaßen:
 

„Gestern habe ich einen Vortrag im Dorfmuseum in Erzhausen über mein soziales Engagement, die Unterstützung für die Reiner Meutsch Stiftung Fly&Help und die Projekte in Westafrika (Togo&Benin) vorgestellt, welche ich bereits unterstützt habe. Auch einen Einblick über meine Urlaubsreise nach Kenia konnten die Besucher/Zuhörer bekommen.

Danach bin ich dann auf mein aktuelles Projekt als Unterstützer eingegangen:

"DER BAU EINER MINI-SCHULE in LIBERIA",
für das ich aktuell Spenden sammele.
Sowie auf weitere Aktionen von mir zu der Unterstützung des Projektes:

 

-17.07 Benefizkonzert in Langen
-21.08 Kunstvernissage in Dreieich
-04.09 Autorenlesung in Dreieich

Interessierte Gäste nutzten die Gelegenheit, dem Vortrag zu folgen, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. So entstand ein lebendiger Austausch, ganz im Sinne unseres Dorfmuseums als Ort der Begegnung, Erinnerung und gemeinsamer Geschichten.

Schön, dass viele Interessierte dabei waren.
An diesem Tag sind auch Spenden in einer Spendenbox eingegangen. Danke an jeden einzelnen!“


 

Hier ein paar Fotos vom Vortrag im Dorfmuseum am 5. Juli 2026
 
 
Als die letzte Folie der Präsentation auf der Leinwand erschienen war, war deutlich zu spüren, dass dieser Nachmittag mehr gewesen war als ein gewöhnlicher Vortrag. Jeffrey Schämer hatte nicht nur von Schulen in Afrika berichtet, sondern von Hoffnung, Menschlichkeit und der Kraft gemeinsamen Handelns. Er zeigte eindrucksvoll, wie aus einer Idee konkrete Hilfe entsteht und wie Bildung das Leben vieler Kinder nachhaltig verändern kann.

Der lange Beifall des Publikums war deshalb weit mehr als ein Dank für einen gelungenen Vortrag – er war Anerkennung für ein außergewöhnliches Engagement, das weit über die Grenzen Erzhausens hinaus wirkt.


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