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Chance auf ein Leben mitten in der Gesellschaft |
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26.
April 2026
um 15 Uhr
Tuckerfrauen und Tuckermänner „Vom Fischer und seiner Frau“ |
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Die Theatergruppe „Die Tuckermänner und Tuckerfrauen“ des Wohnverbunds Langen führte am 26. April 2026 das Stück „Vom Fischer und seiner Frau“ auf. Diese Komödie ist bereits das fünfte Stück, das die inklusive Theatergruppe spielte. Das Theaterstück wurde in Langen und in Erzhausen aufgeführt. „Vom Fischer und seiner Frau“ erinnert an das Originalmärchen der Gebrüder Grimm, wurde aber in manchen Passagen abgewandelt und durch aktuelle Ereignisse ergänzt. Die Handlung wurde beim Proben immer wieder angepasst. Das Stück begeisterte die Zuschauer durch viele lustige Gags. Die farbenfrohen Kostüme der Schauspieler waren auch diesmal wieder ein absolutes "Highlight" (ganz besonders auch für den Fotografen!), und die vielen musikalische Einlagen, auch zum Mitsingen, machten das Stück für das Publikum außerordentlich unterhaltsam. Erneut kann und muss man sagen: die Erfahrung von den vier vorherigen Aufführungen bewirkten klar erkennbar: alle Aktive haben sich bei diesem Stück nochmals gesteigert! |
Hier können Sie sich die vier früheren Theaterstücke
ansehen:
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Flyer, mit denen zu der Theatervorstellung eingeladen worden war: |
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Eintrittskarte für den Fotografen: |
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Artikel im Erzhäuser Anzeiger vom 21. Mai 2026 von Ela Niemuth |
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| Inhalt des Märchens: |
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Ein Fischer, der mit seiner Frau in einer armseligen, als „Pissputt“ bezeichneten Hütte lebt, angelt im Meer einen Butt, der als verwunschener Prinz um sein Leben bittet; der Fischer lässt ihn wieder frei. Als Ilsebill, die Frau des Fischers, das hört, fragt sie ihn, ob er sich denn im Tausch gegen die Freiheit des Fisches nichts von ihm gewünscht habe. Sie drängt ihren Mann, den Butt erneut zu rufen, um sich eine kleine Hütte zu wünschen. Diesen Wunsch erfüllt ihm der Zauberfisch. Doch schon bald ist Ilsebill damit nicht mehr zufrieden. Erneut verlangt sie von ihrem Mann, den Butt an Land zu rufen und einen größeren Wunsch vorzutragen. Der bekannt gewordene Refrain mit des Fischers Ruf an den Butt lautet jedes Mal: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will.“ |
Der Fischer teilt die Wünsche seiner Frau nicht, beugt sich aber trotz wachsender Angst ihrem Willen. Je maßloser Ilsebills Wünsche werden, desto mehr verschlechtert sich das Wetter. Die See wird erst grün, dann blauviolett, dann schwarz, und immer heftiger wird der Sturm. Nach der Hütte verlangt sie ein Schloss. Als sie auch damit nicht zufrieden ist, möchte sie König, Kaiser und schließlich Papst werden. Alle diese Wünsche werden vom Butt erfüllt und angekündigt mit der Formel: „Geh nur hin, sie ist es schon.“ Als sie schließlich fordert, wie der liebe Gott zu werden, wird sie wieder zurück in die armselige Hütte versetzt: „Ga man hen. Se sitt all weder in’n Pissputt.“ („Geh nur hin. Sie sitzt schon wieder in dem Pissputt.“). |
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Um 15 Uhr sollte die
Vorstellung beginnen, die Zuschauer kamen rechtzeitig an. Es ist dabei schon
Tradition, dass die Besucher am Eingang zur Sporthalle von einem
Drehorgelspieler begrüßt werden, der auch später im Saal während und nach der
Vorstellung zum Spielen kam. Schnell hatte sich dann die Sporthalle gefüllt: |
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Auf der Empore sind die Tontechniker bereit, es kann losgehen: |
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Der Prinz wird in einen „Butt“ verwandelt: |
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Der bekannt gewordene Refrain mit des Fischers Ruf an den Butt lautet jedes Mal: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will.“
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An dieser Stelle folgt eine etwa halbstündige
Pause. Auch die Tontechniker müssen sich etwas erholen: |
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Der zweite Teil beginnt wieder mit einigen wunderschönen Shanty-Liedern: |
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Und wieder muss der Fischer zum „Butt“ und ihn um einen Gefallen bitten:
Hier ist doch tatsächlich auch Ela Niemuth auf
der Bühne zu entdecken:
Doch auch Kaiserin ist der Fischersfrau bald
nicht genug, sie
„Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will.“
Und fluggs ist die Fischersfrau Päpstin geworden:
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Aber auch Papst zu sein genügt der Fischersfrau schnell nicht mehr. Als sie schließlich fordert, wie der liebe Gott zu werden, wird sie wieder zurück in die armselige Hütte versetzt: „Ga man hen. Se sitt all weder in’n
Pissputt.“
Der Butt wird wieder zum Prinzen verwandelt,
das Fischerehepaar bekommt Kinder |
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Das Stück ist zu Ende. Alle
Akteure kommen auf die Bühne, das Fischerehepaar zeigt sich
mit Kind. Der Shanty-Chor singt noch einige Lieder: |
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Unter tosendem Beifall und
„Standing Ovations“ marschiert
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Das letzte Wort soll Ela Niemuth haben: (Auszug aus dem Artikel von Ela Niemuth im Erzhäuser Anzeiger vom 21. Mai 2026)
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So endet ein vergnüglicher
Nachmittag, es gab großes Lob von allen Seiten. Johannes Christopher Maier hat als Regisseur, assistiert von Gerlinde Meeth, in vielen Proben das Stück einstudiert. Es ist ein großer Erfolg, dass Menschen mit Behinderung auf der Bühne und Laienschauspieler als Darsteller auftreten und dabei sogar an der Gestaltung des Stückes mitgearbeitet haben. So wurde gemeinsam ein schwungvolles Theaterstück mit vielen Gesangs- und Tanzeinlagen geschaffen. Besonderer Dank geht an alle Gäste und Unterstützer, die diesen Nachmittag einmal wieder für alle unvergesslich gemacht haben. Ganz besonderer Dank an die SV Erzhausen und an Sedat und Familie. |